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Verband Deutscher Großbäckereien e.V.
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Hier finden Medienvertreterinnen und -vertreter Informationen, Daten & Fakten und Pressematerial zu unserem Verband.

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Der Verband Deutscher Großbäckereien e.V. ist seit mehr als 100 Jahren der Fachverband der Filial- und Liefer-Großbäckereien in Deutschland und Österreich. Als Vertreter und Stimme einer Branche, die in Deutschland den weitaus größten Teil eines Marktes von mehr als 22 Milliarden Euro Umsatz repräsentiert, sichern seine Mitglieder mit etwa 30.000 Beschäftigten die tägliche Versorgung der Bevölkerung mit dem Grundnahrungsmittel Brot zu mehr als 70 Prozent. Damit tragen sie maßgeblich zur flächendeckenden Versorgung mit Brot und Backwaren bei.

Neben den klassischen Pressemitteilungen halten wir unsere Mitglieder sowie Interessierte via LinkedIn und Facebook auf dem Laufenden. Dort finden Sie stets Aktuelles zu den vielfältigen Tätigkeiten des Verbandes. Sollten Sie eine Aufnahme in den Presseverteiler wünschen, teilen Sie uns das bitte per E-Mail an presse@grossbaecker.de mit.

Bitte richten Sie Ihre Anfrage per E-Mail an presse@grossbaecker.de. Wir setzen alles daran, Sie kurzfristig mit den benötigten Auskünften und Materialien zu versorgen. Eine Auswahl von Fotos für die redaktionelle Verwendung finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Als Großbäckereien gelten Betriebe, die den Lebensmitteleinzelhandel, Großverbraucher oder mehr als 30 eigene Fachgeschäfte mit frischen, teilgebackenen oder tiefgekühlten Brot- und Backwaren beliefern, und deren Herstellung durch einen weitgehend automatisierten Prozess in Linienproduktion gekennzeichnet ist. Eine feste gesetzliche oder branchenübliche Grenze gibt es nicht. Maßgeblich ist nicht allein die Zahl der Filialen, sondern das Zusammenspiel dieser Kriterien. Die Übergänge zwischen handwerklicher und industrieller Backware sind fließend, weshalb die Einordnung im Einzelfall immer eine Abwägung bleibt.

Es gibt zwei Typen von Großbäckereien: Filialbäckereien, die ihre Backwaren über ein eigenes Netz von Fachgeschäften anbieten, und Lieferbäckereien, die den Handel und andere Abnehmer beliefern, aber keine eigenen Verkaufsläden unterhalten. Beide Modelle bilden im Verband jeweils einen eigenen Beirat.

Die Grundlagen sind dieselben: Mehl, Wasser, Salz, Hefe oder Sauerteig, Zeit und Hitze. Das handwerkliche Wissen über Teigführung, Gärung und Backprozesse unterscheidet sich nicht von dem, was in einer kleinen Backstube geschieht. Der wesentliche Unterschied liegt im Maßstab und im Grad der Automatisierung. Großbäckereien produzieren größere Mengen in standardisierten, weitgehend automatisierten Abläufen, um gleichbleibende Qualität und flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Schritte, die im kleinen Betrieb von Hand erfolgen, übernehmen hier präzise gesteuerte Anlagen. Das bedeutet nicht „besser“ oder „schlechter“, sondern „anders organisiert“. Auch in Großbäckereien steht ausgebildetes Fachpersonal hinter den Prozessen, und viele Rezepturen beruhen auf traditionellem Bäckerhandwerk. Wenn es um das oft diskutierte Thema der Backmittel und Zusatzstoffe geht, greifen Handwerks- wie Großbäckereien auf die gleiche Vielfalt zurück. Ihr Einsatz ist immer eine individuelle Entscheidung, um das gewünschte Produkt herzustellen. Er hängt nicht von der Unternehmensgröße ab. Handwerks- und Großbäckereien stehen weniger im Gegensatz zueinander – sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse einer vielfältigen Brotkultur.

Großbäckereien tragen wesentlich dazu bei, dass Brot und Backwaren überall, jederzeit und in großer Vielfalt verfügbar sind. Filial- und Liefergroßbäckereien repräsentieren in Deutschland den weitaus größten Teil eines Branchenumsatzes von mehr als 22 Milliarden Euro und beliefern den Lebensmitteleinzelhandel ebenso wie eigene Filialnetze und Großverbraucher. Ihre standardisierten, automatisierten Produktionsprozesse ermöglichen es, große Mengen in gleichbleibender Qualität und hoher Lebensmittelsicherheit bereitzustellen, und schaffen so die Grundlage für eine verlässliche, flächendeckende Versorgung.

Ja, Getreide, Mehl und Brot sind systemrelevant. Die Versorgungssicherheit ist jedoch kein Selbstläufer. Gemeinsam mit den anderen Verbänden der Backwaren-Wertschöpfungskette – von der Landwirtschaft über die Mühlen bis zur Ladentheke – weist der Verband darauf hin, dass es verlässliche politische Rahmenbedingungen braucht. Im Mittelpunkt stehen dabei eine bezahlbare und planbare Energieversorgung, die Sicherung der Rohstoffe sowie der Abbau bürokratischer Belastungen. Nur unter diesen Bedingungen lässt sich die Vielfalt des Brot- und Backwarenangebots auch langfristig erhalten.

Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik und Öffentlichkeit auf nationaler wie europäischer Ebene. Dazu gehört die Mitwirkung an der Weiterentwicklung des Lebensmittel- und Backwarenrechts, die Wahrnehmung tarif- und sozialpolitischer Interessen der Branche sowie der Einsatz für verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen bei Energieversorgung, Rohstoffsicherung und Bürokratieabbau. Darüber hinaus bezieht der Verband Stellung zu gesellschaftspolitischen Themen wie der Salzreduktion in Backwaren und dem sachlichen Umgang mit Berichten über Acrylamid, Pflanzenschutzmittelrückstände und Mykotoxine. Ziel ist es, in oft emotional geführten Debatten eine fachlich fundierte, faktenbasierte Perspektive einzubringen. Nicht zuletzt steht auch die Nachhaltigkeit der Branche im Fokus der Verbandsarbeit.

Ja, der Verband ist Mitglied in zahlreichen Organisationen, darunter die europäische Dachorganisation AIBI, die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF), die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Lebensmittelverband Deutschland. Eine vollständige Liste der Mitgliedschaften und Partnerschaften finden Sie hier.

Präsident des Verbandes ist Norbert Lötz, Vizepräsidentin ist Heike Engels, Vizepräsident ist Alexander Heberer. Hauptgeschäftsführer ist Tobias Schuhmacher. Die fachliche Arbeit läuft über zwei Ausschüsse (einen Lebensmittelrechtlichen und einen Sozialpolitischen Ausschuss) sowie zwei Beiräte.

Die Anfänge des Verbandes reichen bis ins Jahr 1905 zurück. Nach Umstrukturierungen in den Jahren 1948 und 1979 trägt er seit 1996 seinen heutigen Namen. Sitz des Verbandes ist Düsseldorf.

Mit mehr als 50 Mitgliedern vertritt der Verband den größten Teil der Branche. Mitglied werden können Filial- und Liefergroßbäckereien aus Deutschland und Österreich.

Der Verband ist gemeinsam mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Träger der 1970 gegründeten Zusatzversorgungskasse (ZVK), einer überregionalen Pensionskasse für die Beschäftigten der Branche.

Pressefotos

Verwendung für redaktionelle Zwecke frei mit Quellenangabe.

Filialen

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Produktion

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Verband Deutscher Großbäckereien e.V.

Tobias Schuhmacher
Hauptgeschäftsführer
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Alexander Meyer-Kretschmer
Geschäftsführer
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Daten und Fakten zur Branche

Basierend auf der Umsatzsteuerstatistik des Statistischen Bundesamtes finden Sie hier Daten und Fakten über die Struktur des Backwarenmarktes in Deutschland (Umsatzgrößen, Marktanteile, Zahl der Bäckereien) zum Download für die Jahre 2017 - 2024.

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