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22.10.2008

Seit über 100 Jahren die Stimme der Großbäckereien

Düsseldorf, den 22.10.2008. Der Verband Deutscher Großbäckereien e.V. ist die wirtschafts- und sozialpolitische Interessenvertretung des Backgewerbes. In ihm haben sich Großbäckereien zusammengeschlossen, die mit frischen, teilgebackenen oder tiefgekühlten Qualitätserzeugnissen den Lebensmitteleinzelhandel, Großverbraucher oder eigene Filialen beliefern. Sie repräsentieren rund 60 Prozent des Branchenumsatzes.

Die Struktur des Verbandes

Der Verband gliedert sich in zwei Fachgruppen:

• Liefer-Großbäckereien, d.h. Bäckereien, die ihre Erzeugnisse über den Lebensmittelein-zelhandel absetzen sowie
• Filial-Großbäckereien, d.h. Bäckereien, die ihre Erzeugnisse vorwiegend über eigene Ab-satzstätten vertreiben (Backshops).

In den Fachgruppen werden die spezifischen Unternehmensinteressen formuliert. Ergänzt wird die Tätigkeit der Fachgruppen durch zwei Fach- Ausschüsse: den Sozialpolitischen Ausschuss für alle Fragen des Tarifrechts sowie den Ausschuss für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde. An der Spitze des Verbandes steht ein dreiköpfiges Präsidium, dessen Mitglieder jeweils für die Dauer von zwei Jahren gewählt werden. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes ist in Personalunion Generalsekretär des europäischen Branchenverbandes (AIBI).


Die Leistungen des Verbandes

Der Verband Deutscher Großbäckereien e.V. erbringt folgende Dienstleistungen für seine Mitglieder:

Gemeinsame Interessen vertreten
Ein einzelnes Unternehmen kann meist nicht alle Interessen selbst wahrnehmen. Oft ist es besser, Interessen zu bündeln und dadurch das eigene Können zu stärken. Diese Aufgabe übernimmt der Verband gegenüber Ministerien, Behörden, bei der Berufsgenossenschaft, den Gewerkschaften, in Gerichtsverfahren und bei zahlreichen anderen Institutionen.

Interessen der Branche koordinieren
Werden neue Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Normen erarbeitet, koordiniert der Verband die Auffassung der Branche im Interesse aller Mitglieder und vertritt diese nach außen.


Nach innen und nach außen informieren
Der Verband informiert seine Mitglieder kontinuierlich über wichtige branchenrelevante Ent-wicklungen, zum Beispiel über Gesetzgebungs- und Verordnungsvorhaben. Dadurch können sich die Unternehmen früh auf die künftige Rechtslage einstellen und entsprechend disponieren. Zugleich informiert der Verband Politik, Marktpartner, Behörden, wissenschaftliche Ein-richtungen und Medien über die neuesten Entwicklungen und über die Positionen der Branche.

Mitglieder umfassend beraten
Immer wichtiger wird die unmittelbare Beratung der Mitglieder. Diese Beratung umfasst alle Gebiete, die die tägliche Arbeit beeinflussen, zum Beispiel Lebensmittel- und Umweltrecht, Verpackungsfragen, Arbeits- und Sozialrecht, Handels- und Vertragsrecht.

• Öffentlichkeitsarbeit für die Branche sicherstellen
Der Verband vertritt die Branche in der CMA und in branchenrelevanten Messen, zum Bei-spiel im Messebeirat der ANUGA. Gemeinsam mit dem europäischen Dachverband AIBI ist der Verband ideeller Träger der ANUGA FOOD TEC.

Flexibilität in der Tarifpolitik sichern
Abweichungen von bestehenden Gesetzen sind meist nur durch Tarifverträge möglich, betriebsinterne Vereinbarungen reichen hier oft nicht aus. Die Tarifverträge des Verbandes zeichnen sich urch eine hohe Flexibilität insbesondere bei den Arbeitszeiten aus. Tarifpolitik findet satzungsgemäß nur für diejenigen Mitglieder statt, die dies wünschen.

Aus- und Fortbildung organisierenDer Verband organisiert regelmäßige Fortbildungsseminare über branchenwichtige Themen (Arbeits- und Sozialrecht, Lebensmittelrecht, Franchisethemen, Pressearbeit für Filialbäckereien). Er führt jährlich die Deutschen Bäckerei-Filialtage durch und wirkt mit bei der Ausbildung zum „Detmolder Backmanager“, einem 4-Wochen-Kompaktkurs. Gemeinsam forschen für die Mitglieder Der Verband beteiligt sich regelmäßig an branchenwichtigen Projekten der Gemeinschaftsforschung. Von den Ergebnissen profitieren alle Mitglieder.

Erfahrungsaustausch ermöglichen
Messen, Seminare, Kongresse, Ausschüsse, Arbeitsgruppen, Jahrestagungen bilden einen wichtigen Teil des verbandlichen Alltags. Sie bieten die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und zu diskutieren.

Verbündete suchen und Allianzen schmieden
Oft ist es leichter, aus der Sicht des Verbandes wünschenswerte politische Initiativen gemeinsam mit anderen durchzusetzen. Der Verband organisiert falls erforderlich branchenübergreifende Allianzen und pflegt auf nationaler und europäischer Ebene enge Fachkontakte zu den zuständigen Experten.


Rückfragen an:
Verband Deutscher Großbäckereien e.V.
Helmut Martell
Tel.: 0211 – 653086
Mail: martell@grossbaecker.de