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10.09.2009

Brot und Backwaren: Kein Spielraum für Kostensenkungen

Düsseldorf, den 10.09.2009. Die Rohstoffsituation bei Getreide, einem der größten Kostenfaktoren in der Backbranche, hat sich im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich entspannt. Dennoch sieht nach Angaben des Verbandes Deutscher Großbäckereien e.V. die Branche keinen Spielraum für mögliche Preissenkungen. Ungeachtet der vorläufigen Entspannung auf den Rohstoffmärkten müsse die Branche mit zusätzlichen Kosten rechnen, so der Präsident des Verbandes, Helmut Klemme, vor der Presse in Düsseldorf.

Die Kosten für Benzin und Diesel seien zwar im Vergleich zum letzten Jahr gesunken, seit Jahresbeginn allerdings wieder deutlich angezogen. Deutlich gestiegen seien die Energiekosten (Gas und Strom) in der Produktion. In der Logistik spiele insbesondere die ebenfalls gestiegene LKW-Maut eine entscheidende Rolle. Gerade für die Großbäckereien sind Logistikkosten ein entscheidender Faktor in der Kalkulation. Hinzukommen weitere Kostenfaktoren wie Folien und Verpackung. Dennoch, so Klemme „Preiserhöhungen sind derzeit nicht zu erwarten.“


Rückfragen an:
Verband Deutscher Großbäckereien e.V.
RA Helmut Martell
Tel.: 0211 – 653086
Mail: martell@grossbaecker.de


Der Verband Deutscher Großbäckereien e.V. ist die Interessenvertretung der Filial- und Lieferbäckereien. Seine Mitglieder repräsentieren mehr als 60% des Branchenumsatzes. Präsident des Verbandes ist Helmut Klemme, Die Bäckerei Consultants, Niestetal. Hauptgeschäftsführer des Verbandes ist Helmut Martell, gleichzeitig auch Generalsekretär des Europäischen Dachverbandes AIBI.