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Geschichte des Verbandes

Gründung:
1905 (mit späteren Namensänderungen)

Nach dem II. Weltkrieg gründeten sich auf Landesebene bald Fachverbände der deutschen Brot- und Backwarenindustrie neu. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Bundesrepublik Deutschland. Westdeutschland war aufgespalten in das Vereinigte Wirtschaftsgebiet der britisch-amerikanischen und in die französische Besatzungszone. Jede neue Gründung wirtschaftlicher Vereinigungen bedurfte behördlicher Genehmigung und unterlag der politischen Überprüfung. Am 16. Januar 1948 wurde in Wiesbaden die „Arbeitsgemeinschaft der Brot- und Backwarenindustrie in der Britisch-Amerikanischen Zone e. V.“ gegründet, die nach Aufnahme der Landesverbände Berlin und Baden-Württemberg zum „Gesamtverband der Deutschen Brotindustrie e. V.“ wurde. Diesem „Gesamtverband“ schlossen sich die übrigen Landesverbände an. Durch Beschluss vom 10. Oktober 1978 wurde sowohl die Auflösung der bis dahin bestehenden Regionalverbände als auch die des bestehenden Dachverbandes („Gesamtverband“) beschlossen. Mit diesem Schritt sollte einerseits der stärkere betrieblichen Konzentration und der damit notwendig werdenden Organisationsstraffung Rechnung getragen werden, andererseits aber auch der mehr und mehr zunehmenden Bedeutung bundespolitischer Fragen.

Ab dem 01.01.1979 trat an die Stelle der bisherigen Verbandsstrukturen allein der „Verband der Deutschen Brot- und Backwarenindustrie e. V.“, der seinen Sitz in Düsseldorf nahm. 1996 wurde der Verbandsname in „Verband Deutscher Großbäckereien e. V.“ geändert.